Media-Kit für Influencer: Diese Inhalte erwarten Marken

Was in ein gutes Media-Kit gehört, welche Kennzahlen Marken wirklich interessieren und wie du dein Media-Kit aktuell hältst. Mit Checkliste.

Ein Media-Kit ist deine Visitenkarte für Kooperationen. Es fasst auf einen Blick zusammen, wer du bist, wen du erreichst und was Marken bei dir buchen können. Ein gutes Media-Kit spart dir unzählige Rückfragen und sorgt dafür, dass Anfragen konkreter und besser bezahlt werden.

Warum ein Media-Kit so wichtig ist

Marketing-Teams sehen jeden Tag Dutzende Creator. Sie entscheiden schnell, ob jemand passt. Wer auf Anfrage nur schreibt „Schick mir gerne ein Angebot", verliert gegen Creator, die sofort ein übersichtliches Media-Kit mit Zahlen, Zielgruppe und Preisen liefern. Ein Media-Kit zeigt Professionalität, bevor das erste Gespräch überhaupt stattfindet.

Diese Inhalte gehören in dein Media-Kit

1. Kurzvorstellung

Zwei bis vier Sätze: Wer bist du, worüber machst du Content und was macht deinen Stil besonders? Dazu ein aktuelles, freundliches Foto.

2. Kanäle mit Reichweite

Liste alle relevanten Kanäle mit Namen und Follower-Zahl auf. Gib nicht nur die Summe an, sondern jeden Kanal einzeln. Eine Marke, die TikTok-Kampagnen plant, interessiert sich vor allem für deine TikTok-Zahlen.

3. Kennzahlen, die wirklich zählen

Follower allein sagen wenig. Diese Werte sind aussagekräftiger:

  • Durchschnittliche Aufrufe pro Reel oder Video der letzten 30 bis 90 Tage
  • Engagement-Rate: Interaktionen im Verhältnis zur Reichweite
  • Story-Aufrufe: besonders wichtig für Link-Sticker und Affiliate-Kampagnen
  • Wachstum: Wie haben sich deine Zahlen in den letzten Monaten entwickelt?

Nutze die Werte aus den offiziellen Statistiken deiner Plattformen und gib an, auf welchen Zeitraum sie sich beziehen.

4. Zielgruppe

Länder, Altersgruppen und Geschlechterverteilung deiner Follower. Diese Daten findest du in den Insights deiner Kanäle. Für Marken im DACH-Raum ist der Anteil aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besonders wichtig.

5. Arbeitsproben und Referenzen

Zeig deine besten Beiträge und, falls vorhanden, bisherige Kooperationen. Konkrete Ergebnisse wie Klicks, Codes oder Verkäufe sind Gold wert, sofern du sie teilen darfst.

6. Formate und Preise

Welche Formate bietest du an und was kosten sie? Zum Beispiel: Reel mit Story, TikTok-Video, UGC-Video ohne Posting, Story-Serie. Startpreise („ab") sind ein guter Kompromiss: Marken sehen die Größenordnung, du bleibst flexibel.

7. Kontakt

Eine professionelle E-Mail-Adresse und gegebenenfalls ein Link zu deinem Online-Portfolio.

Media-Kit als PDF oder Online-Portfolio?

Ein PDF ist der Klassiker und wird gern per E-Mail verschickt. Der Nachteil: Es veraltet schnell. Ein Online-Portfolio hat einen festen Link, den du in Bio und E-Mail-Signatur packen kannst, und lässt sich jederzeit aktualisieren. Ideal ist beides: ein Online-Portfolio als Hauptquelle und ein PDF-Export für Marken, die ein Dokument brauchen.

Checkliste für dein Media-Kit

  • Aktuelles Foto und kurze Vorstellung
  • Alle Kanäle einzeln mit Follower-Zahl
  • Durchschnittliche Aufrufe und Engagement mit Zeitraum
  • Zielgruppe nach Ländern, Alter und Geschlecht
  • Drei bis sechs starke Arbeitsproben
  • Formate mit Startpreisen
  • Professionelle Kontaktmöglichkeit
  • Datum der letzten Aktualisierung

Häufige Fehler

  • Veraltete Zahlen: Aktualisiere dein Media-Kit mindestens einmal im Monat.
  • Nur Follower, keine Aufrufe: Marken rechnen mit Reichweite pro Beitrag, nicht mit Followern.
  • Zu lang: Zwei bis drei Seiten oder ein übersichtliches Portfolio reichen.
  • Keine Preise: Ohne Orientierung dauert jede Anfrage länger.

Fazit

Ein gutes Media-Kit macht es Marken leicht, Ja zu sagen. Mit einem Online-Portfolio auf unserer Plattform hast du alle Bausteine an einem Ort: Kanäle mit Follower-Zahlen, Intro-Video, Arbeitsproben und Preise. Jetzt kostenlos anlegen.

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